Tonlage der Stimme
Die menschliche Stimme hat unterschiedliche Tonlagen und kann auch hinsichtlich ihrer Lautstärke vom Flüstern bis zum Schreien reguliert werden.
Von den Stimmbändern hängt ab, ob eine Stimme hoch oder tief klingt. Je entspannter und länger sie sind, umso weniger Schwingungen werden erzeugt und die Stimme klingt tief. Je angespannter und kürzer die Stimmbänder sind, umso mehr Schwingungen erzeugt werden, umso höher ist auch die Stimmlage des Menschen. Männer, die in der Regel über einen größeren Kehlkopf und längere und dickere Stimmbänder verfügen als Frauen, haben daher eine tiefere Stimme. Auch die hohen Stimmen der Kinder resultiert aus der Beschaffenheit der Stimmbänder, die sich noch im Wachstum befinden.
Dabei kann die weibliche Stimme eine Frequenz von 250 Hz (250 Schwingungen pro Sekunde) erreichen. Die männliche liegt durchschnittlich bei der Hälfte, also etwa 125 Hz. Kinder dagegen erreichen 440 Hz.
Beim Stimmbruch, der übrigens Jungen und Mädchen gleichermaßen betrifft, verändern sich die Stimmbänder in ihrer Länge und Dicke. Dass bei den Jungen der Stimmbruch eher auffällt, liegt daran, dass ihre Stimmlage um eine Oktave (acht Töne), bei Mädchen jedoch nur um eine Terz (drei Töne) absinkt.
Zudem klingt die Stimme in der Zeit des Stimmbruches auf Grund der Veränderungen im Kehlkopfbereich oft gebrochen und stimmlos.